Kategorie: Allgemein

Treffen 10 – 12 (Ende Mai – Juni 2013)

Plakat: Ich will’s ernsthaft
Das Plakat “Ich will’s ernsthaft” ist Teil einer Kampagne zur AIDS-Aufklärung der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung. Hier könnt ihr selbst nachschauen, wie dieses Plakat und die restlichen Plakate der Kampagne aussehen: www.machsmit.de. Auf dem Plakat ist eine Woman of Color zu sehen, als “Spruch” steht dort “Ich will’s ernsthaft.”. Weiterlesen

Treffen 7-9 (Ende März – Mai 2013)

Themen

In den Plena von Ende März bis Anfang Mai 2013 haben wir uns mit folgenden Themen beschäftigt:
Privilegierten-Depressionen
Von People of Color wurde reingetragen, dass wir uns mit dem Thema Privilegierten-Depressionen auseinandersetzen sollten. Fragen dazu: Wie äußern sich diese bei weißen Männern? z.B. Sinnlosigkeitsgefühl, Sehnsucht nach De-Privilegierung, nach „gerechtem Kampf“. Inwiefern wird da ein „Kümmer dich“-Anspruch an weniger Privilegierte gestellt? Erste Gedanken für Möglichkeiten weißer: Auflösen von Verneinzelung, Power-sharing, Privilegien abgeben, den weißen Anspruch auf Individualität und Autonomie aufgeben, weiße auf das Strukturelle ihres Leidens aufmerksam machen.

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April 2014

Im April-Plenum wurde in erster Linie die Arbeit von Kartoffelbrei der letzten Monate reflektiert, über zukünftige Kapazitäten der einzelnen Mitglieder gesprochen und daraufhin die Struktur der Gruppe verändert.

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März 2014

Das Märzplenum war leider aus gesundheitlichen Gründen schlecht besucht. Es war bestimmt von Reaktionen auf den offenen Brief und weiteren Anfragen von People of Color und der Frage wie White Awareness im beruflichen Umfeld eingebracht werden kann.
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Unterstützungsmöglichkeiten

Oftmals fragt sich ja die weiße Person, was kann ich denn machen um anti-rassistische Kämpfe aus meiner weißen Position zu unterstützen?
Vom ISD Köln haben wir netterweise folgende Möglichkeiten aufgezeigt bekommen:

Ein Projekt, dass Blackfacing in den Medien thematisiert und immer noch eine Antwort von „Wetten dass…?“ einfordert: unterschreiben und verbreiten.

Ein Film, der „von dem 12-jährigen afrodeutschen Jungen Joachim und seiner Familie handelt, deren ohnehin schon von Rassismus geprägtes Leben mit der Machtergreifung Hitlers eine dramatische Wendung erfährt und nun existenziell gefährdet ist“: Finanziell unterstützen und verbreiten.

Ein Buch, das „(nicht nur) Kindern zeigt, wie verletzend rassistische und diskriminierende Sprache ist. Aber auch, wie sich Eltern, Lehrer_innen und nicht zuletzt die Kinder selbst aktiv für ein respektvolles Miteinander einsetzen“: Finanziell unterstützen und verbreiten.

Wir haben nun unter den Links die Kategorie „Unterstützungsmöglichkeiten“ eröffnet, wo ihr solche Projekte ab sofort findet.
Besser wäre es natürlich, wenn ihr direkt auf die Seite vom ISD geht, um euch zu informieren.

Februar 2014

Der größte Teil des Plenums war das Besprechen des Offenen Briefs, der an die Blote Vogel Schule in Witten und andere Institutionen in der Umgebung gegangen ist. Dafür sind auch andere weiße dazugekommen, die bei dem Vorfall dabei waren. Mit der involvierten Person of Color wurde dieses Vorgehen im vorhinein abgesprochen. Er*sie war nicht bei dem Plenum dabei, konnte aber im Vorhinein und im Nachhinein den Brief noch verändern. Weiterlesen

Über uns im Blog

Wie können wir unsere Arbeit transparent machen? Diese Frage hat uns von Anfang an, immer mal wieder beschäftigt. Unsere Idee war, dass wir Protokolle schreiben die People of Color bei Bedarf lesen können. Doch Protokolle sind einerseits nicht gut lesbar und enthalten andererseits auch Informationen über mit uns befreundete oder zusammen arbeitende People of Color und ihre Strukturen. Dann würde sich die Frage stellen, wo können wir die Protokolle veröffentlichen, wollen die betroffenen Personen das, müssen wir sie fragen? Wir haben uns daher entschieden einen anderen Weg zu gehen und jeden Monat einen Artikel auf unserem Blog zu veröffentlichen. So können wir von den bei uns besprochenen Themen und Standpunkten erzählen ohne konkrete Personen und Strukturen zu benennen. Außerdem werden uns selbst durch das Aufschreiben Dinge noch ein mal klarer und wir bekommen vielleicht hilfreiches Feedback.
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Offener Brief an die Blote Vogel Schule Witten – Rassismus bei der Aufführung des Stückes „Hexenjagd“

hier nochmal als PDF

Wir sind eine weiße, deutsche Gruppe, die sich mit ihren eigenen Rassismen und ihrem Weißsein auseinander setzen will. (http://kartoffelbrei.blogsport.eu/) Wir wenden uns an Sie, da wir von einer Person, die negativ von Rassismus betroffenen ist, auf die Inszenierung des Stückes „Hexenjagd“ von Arthur Miller an ihrer Schule aufmerksam gemacht wurden und gebeten wurden, dazu etwas zu unternehmen. Im Theaterstück wurde die rassistische Theaterpraxis des Blackfacing genutzt. Das Gesicht einer weißen Person wurde schwarz geschminkt und sie wurde mit weiteren rassistischen Attributen versehen (barfuß, Perücke(siehe Plakat im Anhang, Triggerwarnung!)). Im Publikum saßen fast nur weiße Menschen.
„[W]hite people used to make these images to show that black people were inferior to them and to justify racism and segregation“ (Manthia Diawara in „The Blackface Stereotype“).
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ACAB: „Der Gebrauch rassistischer/sexistischer Sprache ist nie unschuldig“

Dieser Artikel von uns erschien in der Zeitung der Roten Hilfe 2/2013 unter dem oben genannten Titel. Hier findet ihr die Antwort darauf in der Roten Hilfe 3/2013

Im Folgenden geht es um den Artikel „ACAB- Eine auf wenige Worte reduzierte Aussage“ von Henning aus Bremen (ZRH 4/2012), der als Reaktion auf den Artikel „Kampf den hohlen Parolen“ von Buvo-Hannah (ZRH 3/2012) erschien. In den Artikeln geht es um die Benutzung der Parole ACAB und damit um die politische Tragbarkeit des Begriffs „Bastard“, im Folgendem B*. Wir wurden vom AK PoC-Empowerment Köln auf die Debatte aufmerksam gemacht und angefragt, einen Kommentar zu schreiben, da der AK sich nicht die ganze Zeit an Rassismen von weißen abarbeiten, sondern sich auf ihr Empowerment konzentrieren will.
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